Aktuelles

Wildschwein im Kessel
Rolfes/DJV

Bundesministerin Julia Klöckner: ASP-Verdachtsfall in Brandenburg bestätigt

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner hat soeben in einer Pressekonferenz den ersten positiven ASP-Befund in Deutschland bestätigt. Das Landeslabor Berlin-Brandenburg hatte bereits gestern den Verdacht bei einem Wildschwein-Kadaver festgestellt, der nur wenige Kilometer von der deutsch-polnischen Grenze im Spree-Neisse-Kreis (Brandenburg) gefunden wurde.

Pirschender Wolf in Wiese
Rolfes/DJV

Hessischer Wolfsmanagementplan übergeht die Interessen von Betroffenen

Umweltministerin Priska Hinz und Umwelt-Staatssekretär Oliver Conz stellten am Freitag in Wetzlar die geplante Überarbeitung des hessischen Wolfsmanagements vor. Statt mit den Weidetierhaltern, Landwirten und Jägern im Vorfeld praktikable Lösungen zu diskutieren und auch das Landesparlament in die Planungen miteinzubeziehen, wurde gestern ein nahezu fertiges Konzept vorgestellt, welches die Interessen der Betroffenen übergeht.

Sonnenblumenfeld
Markus Stifter/LJV

Bedrohte Arten haben in Wiesbaden wieder eine Chance

Am 14. Juli 2020 stellten Claus Deußer und Frank Heeser von der Hegegemeinschaft Wiesbaden/Ost (HGO) bei einem gemeinsamen Pressetermin mit dem Hessischen Umweltministerium und der Stadt Wiesbaden die erfolgreiche Zwischenbilanz des Feldflurprojektes „Wiesbaden-Ost“ vor.

KauerMross/DJV

Achtung Autofahrer: Liebestolle Rehe unterwegs

Paarungszeit beim Rehwild erhöht Wildunfallgefahr: Nach der alten Jägerweisheit „Den Bock verwirrt der Sonne Glut“ ist das Rehwild an heißen Tagen während der Brunft (Paarungszeit), die von Mitte Juli bis etwa Mitte August andauert, besonders aktiv. Autofahrer sollten daher auch tagsüber mit überraschenden Wildwechseln rechnen. Es gilt die Geschwindigkeit zu reduzieren und einen ausreichenden Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug zu halten.

Nahaufnahme Wolf
Rolfes/DJV

Wolfsmanagement muss aktueller Situation angepasst werden

Nachdem am 10. Februar 2020 für die Region rund um Ulrichstein im Vogelsbergkreis und am 13. März 2020 für das Gebiet rund um das „Stölzinger Gebirge“ in Nordhessen jeweils eine Wölfin als standorttreu bestätigt werden konnte, fordert der Landesjagdverband von Umweltministerin Priska Hinz eine kritische Überprüfung und Anpassung des hessischen Wolfsmanagements.

Rolfes/DJV

Intelligente Jagdstrategie statt „Jagen nach dem Gießkannenprinzip“ – LJV Hessen veröffentlicht Broschüre mit Bejagungsempfehlungen

In einer am 2. Juli 2020 veröffentlichten Pressemitteilung des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz lobt Staatsministerin Priska Hinz die hessischen Jägerinnen und Jäger für ihren zeitintensiven Einsatz. Der Landesjagdverband Hessen hält fest: Die Anzahl der erlegten Wildtiere kann nicht generell mit einem zu hohen Wildtierbestand in einen kausalen Zusammenhang gesetzt werden.